Inside Sardinien

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Nicht zu heiß und dennoch sonnig warm: Sardinien ist bis spät in den Oktober ein Paradies für Golfer. Nicht nur wegen des Wetters lohnt es sich, sondern auch die Plätze auf Sardinien lassen Golferherzen höher schlagen.

Einschränkend muss ich anmerken: Beim Golfen halte ich mich ehrlicherweise an den Spruch von Winston Churchill: „Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind.“ Mit anderen Worten: Ich habe großen Respekt vor diesem Sport, bin aber kein Golf-Fanatiker.

Wer also mehr als ich dem Golfspiel verfallen ist, wird dafür auf Sardinien belohnt mit vier schönen 18-Loch Plätzen. Über die Insel verteilt befinden sich die Plätze

Neben den vier Plätzen gibt es auf der Insel auch drei 9-Loch Plätze, einer zum Beispiel in San Teodoro, ganz in der Nähe meines Hauses in Budoni. Ich kann ihn besonders empfehlen, weil mein Freund Martin alle Plätze auf der Insel bespielt und diesen besonders hervorgehoben hat: „Klein, aber von allen der Anspruchvollste!“ Ich habe ihn einmal begleitet und muss sagen, dass er für mich noch schöner daherkommt als der Costa-Smeralda-Platz, der zu den schönsten der Welt gezählt wird.  Daher:

Der Golf Club Puntaldia   bietet ein besonderes Spielerlebnis! Auch wenn es ein Kurzplatz mit 9 Löchern mit 3 x Par-4 und 6 x Par-3 ist, lohnt es sich dort zu spielen, weil er zum Spiel mit Abstand das beste Panorama bietet. (Greenfee 54-84€, 18-Loch Runde auf 9-Loch Platz)
Die Fairways sind eng, oft ist das Meer oder dichtes Buschwerk direkt am Rand, so dass der Platz zwar nicht anstrengt, aber auch absolut nicht einfach zu spielen ist. Er gehört zum Hotel „Due Lune„, ist aber problemlos auch für Externe zu nutzen. Es gibt dort gute Duschen und Umkleiden. Das Greenfee ist ein Tagesgreenfee (zumindest Ende September). E-Carts sind nicht erlaubt bzw. wohl nur für ältere oder gehbehinderte Gäste. Der Platz ist aber ohnehin so kurz, dass ein Trolley oder Tragebag ausreichen. Einen kleinen Pro-Shop gibt es auch vor Ort.

Mein Fazit: Atemberaubendes Panorama, das sich von Loch zu Loch weiter steigert, obwohl man schon längst denkt, schöner geht nimmer! Golfen wie im Bilderbuch, und deshalb sollte man unbedingt einen Fotoapparat mitnehmen!

Mit einem sardischen “Adiosu” verabschiedet sich für heute

Joachim Waßmann

 

 

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