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Monat: Januar 2015

Mein Lieblingsbild für die Ewigkeit

Über Kommentare unter meinen Blog Beiträgen freue ich mich immer sehr. Entweder beantworte ich sie direkt oder ich mache einfach eine ganze Geschichte daraus, so wie aus diesem Kommentar zu meinem Silvesterbeitrag: „Eine sehr erhellende Darstellung, mir noch total unbekannt. Wir hoffen ja auch, bald wieder auf die Insel zu kommen. Wenn nicht bloß immer diese Zeitschwierigkeiten wären, denn unter zwei Wochen wollen wir nicht fahren. Aber Sardinien begleitet mich ja immer, denn einige der Texte, die ich über die Insel geschrieben habe, sind aus meinen Lesungen nicht mehr wegzudenken.“ Genauso ein Lob hatte ich mir schon lange gewünscht!...

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Des Weltmeisters einsame Entschlüsse

Der 36jährige Miroslav Klose hat den Entschluss zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft beim Angeln auf dem Meer vor Sardinien getroffen und ihn nicht bereut. Viele von uns haben sich darüber gewundert. Ich nicht; denn an Sardiniens Meer und Strand kommen auch mir die besten Ideen! Er hat das der „Welt am Sonntag“ in einem exklusiven Interview mitgeteilt. Weil es von Sardinien handelt und auch sonst interessieren dürfte, hier das Interview der „Welt am Sonntag“ vom 28.12.2014 in Auszügen: Welt am Sonntag: Einige Wochen nach der WM haben Sie sich dann entschieden, Ihre Karriere im Nationalteam zu beenden. Klose: Ich war auf Sardinien im Urlaub und bin zum Angeln raus auf das Meer gefahren. Ich war quasi allein. Nur der, der das Boot gesteuert hat, war noch dabei. Da bin ich in mich gegangen. Klar dachte ich mir, dass ich noch weitermachen kann. Aber ich fand, dass der Moment gekommen war, aufzuhören. Ich saß da auf dem Boot und habe über die Zeit in der Nationalmannschaft nachgedacht, auch über die Anzahl meiner Spiele. 137 waren es. Und eins plus drei plus sieben ergeben elf. Und die Elf ist meine Rückennummer. Da dachte ich mir: „Hey, das passt doch. Es ist der ideale Moment aufzuhören.“ (lacht). Ich habe mir das damals wirklich sehr gut überlegt. Das hat der Bundestrainer auch gespürt, als ich ihn getroffen habe, um ihn zu informieren. Er weiß,...

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Sardinien in Flammen – im Namen der Kirche

Ganz Sardinien steht in Flammen, weil es die Tradition so will! Allein in Budoni brennt es am 17. Januar an 15 Stellen, wenn das Antoniusfeuer entzündet wird. Auf Sardinien hochgerechnet ergibt das Tausende von brennenden Scheiterhaufen, mit denen der heilige Antonius gebeten wird, Krankheit von Mensch und Vieh fernzuhalten. Ein kirchliches Fest also. Die Wurzeln aber weisen in die Vorzeit, und das merkt man dem Ritual auch an. Mir ist bei dem brennenden Scheiterhaufen, das muss ich gestehen, ob des heidnisch-archaischen Charakters jedes Mal aufs Neue unheimlich zumute. Gleich nach dem Dreikönigsfest wird damit begonnen, Holz zu sammeln. Noch...

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Sprache lernt man am besten im Land – oder …

im Bett. Wird behauptet. Dem will ich in Erinnerung an vergangene Jahre* nicht widersprechen. Was aber das Italienisch-Lernen anbetrifft, gibt es einen besseren Tipp: Sardinien! Wer das erste Mal zu uns nach Budoni kommt, ist besonders an Strand, Sand und Sonne interessiert. Ist dieses Grundbedürfnis gestillt, wendet man sich fortgeschrittenen Themen zu. Spätestens das ist der Moment, der den Urlauber die Sarden entdecken lässt: „Was für nette Leute! Was für eine Gastfreundschaft! Schade, dass ich so wenig verstehe und mich nur mit „Händen und Füßen“ verständlich machen kann. Man müsste …“ Ja, ja, ja! Italienisch müsste man können! Es steigert das Wohlbefinden, sich am...

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