Inside Sardinien

Anscheinend verharrt Sardinien in einer Art Dornröschenschlaf. Ich komme darauf, weil es immer noch Mitbürger gibt, die mit Sardinien so gut wie gar nichts verbinden und mich fragen, wo „das“ denn liege. Wenn ich dann „Mittelmeer, Italien“ antworte, höre ich oft ein Überraschtes „Also nicht in der Karibik?“ Kommt nicht oft vor, ist mir aber mehr als einmal so passiert. Häufiger ist die Frage, was man „denn da so alles machen kann“, und was mich bewogen habe, „diese Insel“ angesteuert zu haben.

Unter meinen Beweggründen hat auch der „Sport“ einen wichtigen Stellenwert. Hobbymäßig spiele ich Tennis, aber ich schwimme und schnorchle auch mit Leidenschaft. Bei der Planung meiner Sommerferien in den 60-er Jahren spielte darum die Suche nach geeigneten Tauchrevieren immer die entscheidende Rolle. Im Ergebnis ging es dann ans Mittelmeer, und zwar dorthin, wo reizvolle Schorchelreviere zu erwarten waren.

So kam ich auf Sardinien. Eine „Schnorchelbekanntschaft“ gab mir den Tipp, ich solle dort doch einmal die Pedrame-Insel besuchen. Da lägen unzählige Amphorenscherben herum, und man müsse nicht einmal tief abtauchen. Ich hielt das zwar eher für Schnorchler-Latein, aber wie es so ist: Meine Neugierde war geweckt. Ich musste die Probe auf’s Exempel machen. Über das Resultat habe ich schon berichtet.

Urlaub und Sport: Das passt in Sardinien allerbest zusammen, und wer das wie ich mit einem Ferienhausaufenthalt kombiniert, der macht in meinen Augen alles richtig.
Für viele Sportarten kommt es auf den richtigen Moment an. Nicht immer bläst der richtige Wind, nicht immer passt das Klima für eine Klettertour, und an manchen Tagen geht außer faul am Strand liegen gar nichts. Da ist es gut, unabhängig zu sein und selber zu bestimmen, wann was wo unternommen wird.

Ein Ferienhaus ist deshalb die richtige Wahl, um genau diese Freiheit genießen zu können.

Ist es nicht ärgerlich, gerade einen Super-Wind-Tag zu haben, aber mit der Familie an das im Hotel vorbereitete Mittagsbuffet zu müssen? Oder: Im Hotel-Arrangement ist Bootsausflug vorgesehen. Einmal mit dem Boot um die Tavolara herum, ein Picknick am Strand inbegriffen. Superidee! Nur ist es am vorgeplanten Tag gerade ungemütlich windig und wolkig, und so wird das Event zum Reinfall: Das Boot schaukelt so sehr, dass Schwimmen und Schnorcheln nicht möglich ist, und die Grillparty fällt wegen erhöhter Brandgefahr dem Wetter zum Opfer.

Da lobe ich mir das kurzfristige Planen. Wetter schlecht? Dann erfahre ich mir eben mit dem Auto die Insel, bleibe einfach liegen oder mache irgendetwas anderes. Alles easy!

Aktiv im Urlaub – Wassersport und Sightseeing, Golf und Klettern, Trekking und Naturerlebnis – Sport- und Aktivreisen sind bewegter Urlaub mit Sinn.

Radfahren – Für direkten Kontakt mit der Umwelt sind Radeltouren auf Sardinien großartig. Die in der Nebensaison nur wenig befahrenen Landstraßen Sardiniens laden einfach zum Fahrrad fahren ein. Außer im Juli und August, wo es sehr heiß werden kann, ist Sardiniens Klima hervorragend für Radtouren geeignet. Die beste Zeit sind Frühling und Herbst oder in den Abend- und frühen Morgenstunden während der heißen Sommermonate. Die eher flachen sardischen Küsten erlauben gemütliches Radfahren während man für das hügelige Landesinnere schon eine gute Portion Ausdauer und Kondition mitbringen muss. (Mehr in meinem Blog „Radfahrer Paradies Sardinien“)

Golf – Die Golfplätze von Sardinien gehören zu den schönsten im gesamten Mittelmeer. Die wunderbar gelegenen Plätze lassen das Herz eines jeden Golfers höher schlagen. Das saftig intensive Grün passt hervorragend zu den Blaugrüntönen des Meeres. Für Anfänger gibt es Übungsplätze und Golfschulen – man kann sich kaum einen besseren Ort zum Erlernen dieses Sportes vorstellen als auf Sardinien. (Mehr dazu in meinem Blog „Jetzt zum Golf nach Sardinien“)

Reiten – Sardinien ist traditionell eine Pferdeinsel. An allen Ecken gibt es Reitställe. Vom Ponyreiten für die Kleinen, über mehrtägige Exkursionen durch kaum besiedelte wildromantische Bergregionen, bis zum Ausritt im Bikini am Strand für alle – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene – für jeden ist was dabei!

Die weiten Hügellandschaften und kilometerlangen Sandstrände eignen sich bestens für diesen Sport. Man hört nur das Schnauben der Pferde, das Singen der Zikaden und tausendfach die Vögel. In der Luft mischt sich salziges Meer mit dem würzigen Geruch der Macchia. Sonne wärmt die Haut. Wenn am Abend die Sonnenanbeter den Strand verlassen, kann man auch als Anfänger unbesorgt durch Sand und Wasser galoppieren. So kommt man an traumhafte Plätze, die für Autos unzugänglich sind und erkundet die Insel auf ganz eigene Weise.

Tauchen – Ebenso vielgestaltig und abwechslungsreich wie die Landschaft der Insel ist die Unterwasserwelt um Sardinien. Reizvolle Küsten, glasklares Wasser, Sonne im Überfluss, versunkene römische Galeeren, zerklüftete Felsen, seltene Muschelarten und Kolonien von Seebrassen ziehen jedes Jahr Tauchbegeisterte nach Sardinien. (Mehr dazu in meinem Blog „Tauchen auf Sardinien“)

Kiten und Windsurfen – 2000 km Küste und Wind aus allen Himmelsrichtungen: Sardinien ist ein Paradies für Kiter und Windsurfer. Vor allem der Norden Sardiniens ist ein beliebtes Revier der fortgeschrittenen Kiter und Windsurfer, aber auch im Süden gibt es fantastische Wind- und Wellenreviere. An vielen Windsurfspots gibt es inzwischen Kite- und Surfschulen. Geht man jedoch an weniger bekannte Spots, empfiehlt es sich auf jeden Fall, eigenes Material mitzunehmen. (Mehr zum Thema in meinem Blog „Kiten und Surfen auf Sardinien“)

Sie sehen, wie leicht es ist, Ihren Urlaub auf Sardinien aktiv zu gestalten. Auf Sie wartet ein Urlaub voller Erlebnisse und Erholung in herrlicher Natur mit Meer und Strand von karibischer Qualität. Sie können so gut wie alles machen, ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben. Unsere Ferienhäuser aber liefern den Rahmen dazu, all das unbekümmert und bequem genießen zu können: Waschmaschinen für einen Kurzwaschgang zwischendurch, Geschirrspüler für die Nachsorge der Grillparty, TV für EM und WM, WLAN für den schnellen Chat.

Dass bei all diesen schönen Möglichkeiten Sardinien noch immer so wenig bekannt ist, erstaunt mich. Sardinien hat doch alles, was Urlauber in der Karibik suchen, und nach meiner persönlichen Überzeugung auch noch eine ganze Menge mehr. Warum in die Ferne schweifen?

Ist der Dornröschenschlaf der Insel vielleicht der Background dafür, dass manch einer Sardinien noch immer in der Karibik vermutet?

Mit einem sardischen “Adiosu” verabschiedet sich für heute

Joachim Waßmann

Lust auf Aktiv-Urlaub? Hier ein paar Tipps von mir:

Surfer´s Traumhaus mit 2 Sandstränden

Haus am Strand für Surfer

Ferienwohnung am Strand

Terrassentraum in Meeresnähe

Villettina „über den Wolken“

 

 

 

 

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