Inside Sardinien

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Die Kirche im Hafen von Porto Cervo ist das Wahrzeichen der Costa Smeralda. Die Kirche wurde 1968 im neosardischen Stil gebaut und ist wie viele Gebäude an der Costa Smeralda auf Aha Khan zurückzuführen.

   

Dabei wurden durchaus einige sehr alte Teile für die Kirche verwendet. So stammt die Orgel eines neapolitanischen Meisters aus dem 17. Jahrhundert, das Kruzifix aus Deutschland aus dem 16. Jahrhundert und ein Madonnenportrait namens „Madonna Dolorosa“ des spanischen Mannieristen El Greco.

Das Weihwasserbecken ist eine polynesische Riesenmuschel, die in der Wand verankert wurde.

Den neosardischen Stil, welchen es so nur auf Sardinien gibt, stammt aus den frühen 1960-er Jahren und wurde von Michele Busiri Vici zusammen mit Luigi Vietti und Jacques Couëlle in einem Architekturkomitee entwickelt. Der Auftraggeber war Karim Aga Khan IV., dem Gründungsvater der Costa Smeralda.

   

Die dominanten Farben des zeitlosen Costa Smeralda-Stils sind weiß und azurblau, die Bauelemente sind unsymmetrische Terrassenbögen und runde Spitzen, Granit, gebeizter Ginster und buntes Glas.

Paradebeispiel des neosardischen Stils sind die Kirche von Stella Maris und die Hotels von Romazzino, Balocco, Luci di la Muntagna sowie zahllose Privatvillen zwischen Cala di Volpe und Liscia di Vacca.

   

Mit einem sardischen “Adiosu” verabschiedet sich für heute

Joachim Waßmann

 

 

 

 

 

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