Inside Sardinien

Man kann nicht sagen, dass Sardinien reich an Berühmtheiten wäre. Die Insel stand stets am Rande des Geschehens und hatte, anders als Italien, nie den Nährboden, auf dem Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst es leicht hatten, besondere Blüten hervorzubringen. Aber bekanntlich bestätigen ja Ausnahmen die Regel.

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Auf Schritt und Tritt begegnet man auf Sardinien archaischen Traditionen. So habe ich z.B. über die „Tenores“ berichtet. Das ist eine Gesangesform, die aus vorgeschichtlicher Zeit stammt und bis heute quicklebendig geblieben ist.  Ganz ähnlich ist es mit der Launedda, der Panflöte der Schäfer und Hirten.

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Eigentlich war es nur Glück, dass Sardiniens natürliche Resourcen im Zuge der touristischen Entwicklung nicht, wie anderswo, durch  Investoren im „Dienst“ des Tourismus ausgebeutet wurden.

Als in 60-ziger Jahren Aga Khan per Zufall die Nordküste Sardiniens entdeckte und der Gemeinde Arzachena die Costa Smeralda „abschwatzte“, hatten skrupellose Geschäftemacher anderswo im Mittelmeer schon längst Fakten geschaffen, ehemals attraktive Strände mit Beton und Bettenburgen zugepflastert und damit unwiederbringlich geschädigt.

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Zugegeben: Die italienische Speisekarte bietet Gerichte an, die Neulinge befremden und alles andere als appetitanregend sind. „Trippa alla Romana“ gehört dazu, eine auch in Sardinien erhältliche römische Spezialität. Ist das nicht eine venerische Krankheit? Oder „Cozze di Olbia“? Will man die wirklich auf dem Teller haben?

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…lässt die Herzen der Liebhaber historischer Züge höherschlagen. Ich kenne Gäste, die nur der Eisenbahnromantik wegen ihr Sardafit-Ferienhaus gebucht haben und dann überrascht feststellen mussten, dass Sardiniens Strände an Reizen ihrem Liebling in nichts nachstehen.

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Es gibt sie, diese geheimen Orte, weil findige Zeitgenossen den antiken Quellen glauben und es sich zur Lebensaufgabe machen, Mythen zu entschleiern. Meistens werden sie nicht ernst genommen und belächelt. Aber dann findet Schliemann Troja, Carter das Grab des Tutanchamun und die Welt staunt. Die antiken Geschichtsschreiber hatten also doch Recht!

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Das ging mal wieder durch alle Medien und begeisterte die Massen: Orlando splitternackt und kniend hinter Katy Perry auf einem Standup-Paddler! Da swingt der Gute dideldum und fährt damit im Kreis herum …

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Ich glaube ja nicht, dass es die famose Quelle ewiger Jugend irgendwo auf dieser Welt gibt. Wie dem auch sei: Mindestens der Glaube daran ist unsterblich, und darum wird seit Menschengedenken unverdrossen danach gesucht. Neuerdings wird er auf Sardinien vermutet … 

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Wer glaubt, nur die Costa Smeralda sei Tummelplatz der Schönen, der Reichen und derer, die sich für das Eine, das Andere oder für Beides halten, der irrt. Reich und schön ist Sardiniens Natur überall, und darum ist es nur natürlich, dass Promis ganz Sardinien zu ihrer Spielwiese erklären. Die Sarden nehmen das gelassen. Für sie ist Mensch gleich Mensch, ungeachtet von Hautfarbe, Geschlecht, Religions- und Parteienzugehörigkeit, wie es so schön in Grundgesetz und Verfassung heißt. Auch Geld und Schönheit helfen da nicht weiter, wie Tom Cruise erfahren musste.

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oder die famose Kapelle in Las Vegas? In beiden Orten kann man sich so zwischendurch mal „trauen“ lassen. Schnell und unkompliziert, aber keineswegs automatisch rechtsgültig. Auf Sardinien hingegen wird nicht aus dem „FF“ geheiratet, sondern wohlüberlegt und „FFF“: Formell, formal, feierlich! Heuer hat das der Bruder von „Deutschlands Lieblingsnachbar“ vorgemacht:

Prince Kevin Boateng heiratete auf der schönen Insel Sardinien das US-italienische Model Melissa Satta. 

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