Inside Sardinien

Nachdem ich mit „Stella Maris“ in Porto Cervo eine moderne Kirche vorgestellt habe, setze ich die Reihe mit Santa Sarbana fort. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die geradezu protestantisch-schlicht anmutende Kirche gehört zu den Hingucker-Motiven Sardiniens.

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…sind Geschichte? Gibt es nur noch als Spektakel auf Mittelaltermärkten? Oder wenn, dann allenfalls noch auf Sardinien? Was sagen Sie?

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Die katholische Kirche im Hafen von Porto Cervo ist aus zwei Gründen das vielleicht schönste Wahrzeichen der Costa Smeralda. Erstens wurde sie – Hut ab vor so viel Stilgefühl und Toleranz – von einem Muslim gebaut. Zweitens ist sie das Paradebeispiel für den vom Oberhaupt der Ismaeliten kreierten neosardischen Baustil. Was der beinhaltet, kann man an der 1968 erbauten „Stella Maris“ ablesen.

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Bleiben wir nach dem Besuch von Bosa auf den Pfaden der Geschichte! Die Ruinen von Nora – außerhalb der Stadt Pula gelegen – sind eine weitere Sehenswürdigkeit, die ich meinen Gästen gern empfehle.   Diese im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt ist zusammen mit Bosa die wohl älteste auf Sardinien. Und, wie sollte es anders sein: Es ist auch eine Gründung der Phönizier und wurde später von den Puniern und Römern bewohnt. Damit aber sind die Parallelen erschöpft.

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Die Sarden waren stets ein eigenbrötlerisches, freiheitsliebendes Volk. Schon in der Antike wehrten sie sich gegen die „Zivilisierung“ durch die Römer und befinden sich damit in allerbester Gesellschaft. Gern wird in diesem Zusammenhang von „Freiheitskämpfen“ geredet. So feiern die Deutschen bis heute den Sieg der Cherusker über die Römer, die Schweizer den über die Österreicher, die Amerikaner den über die Engländer. Die Franzosen bejubeln die Abschaffung des Feudalismus, die Deutschen die des Kommunismus. Gab es da wirklich immer Grund zum Feiern?

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Auf Schritt und Tritt begegnet man auf Sardinien archaischen Traditionen. So habe ich z.B. über die „Tenores“ berichtet. Das ist eine Gesangesform, die aus vorgeschichtlicher Zeit stammt und bis heute quicklebendig geblieben ist.  Ganz ähnlich ist es mit der Launedda, der Panflöte der Schäfer und Hirten.

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…lässt die Herzen der Liebhaber historischer Züge höherschlagen. Ich kenne Gäste, die nur der Eisenbahnromantik wegen ihr Sardafit-Ferienhaus gebucht haben und dann überrascht feststellen mussten, dass Sardiniens Strände an Reizen ihrem Liebling in nichts nachstehen.

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Es gibt sie, diese geheimen Orte, weil findige Zeitgenossen den antiken Quellen glauben und es sich zur Lebensaufgabe machen, Mythen zu entschleiern. Meistens werden sie nicht ernst genommen und belächelt. Aber dann findet Schliemann Troja, Carter das Grab des Tutanchamun und die Welt staunt. Die antiken Geschichtsschreiber hatten also doch Recht!

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Lange Zeit haben die Nuraghen der Wissenschaft mehr Fragen als Antworten gegeben. Über Sinn und Zweck dieser steinernen Kolosse rätselt mancher noch heute. Meine sardischen Freunde warten mit allerlei waghalsigen Theorien auf. Um nur einige zu nennen: Wehrtürme! Behausungen! Kultbauten! Telegrafensystem! – All das ist gleichermaßen falsch wie richtig.

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…würden Asterix und Obelix konsterniert konstatieren. In Sardinien werden nämlich zwei Osterfeste begangen, ein großes (pasca manna) und ein kleines (paschixèdda). Für Gallier unverständlich. So etwas Irres können sich nur Hinterhof-Römer ausdenken.

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