Inside Sardinien

Woran denken Sie bei diesem Anblick am 1. Mai, dem Tag der Arbeit? An eine Demo: Etwa für die Frauenquote in Großbetrieben, oder die Befreiung der Frauen aus archaischer Männerherrschaft?  Feministinnen unter sich?

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…sind Geschichte? Gibt es nur noch als Spektakel auf Mittelaltermärkten? Oder wenn, dann allenfalls noch auf Sardinien? Was sagen Sie?

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Die katholische Kirche im Hafen von Porto Cervo ist aus zwei Gründen das vielleicht schönste Wahrzeichen der Costa Smeralda. Erstens wurde sie – Hut ab vor so viel Stilgefühl und Toleranz – von einem Muslim gebaut. Zweitens ist sie das Paradebeispiel für den vom Oberhaupt der Ismaeliten kreierten neosardischen Baustil. Was der beinhaltet, kann man an der 1968 erbauten „Stella Maris“ ablesen.

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Bleiben wir nach dem Besuch von Bosa auf den Pfaden der Geschichte! Die Ruinen von Nora – außerhalb der Stadt Pula gelegen – sind eine weitere Sehenswürdigkeit, die ich meinen Gästen gern empfehle.   Diese im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt ist zusammen mit Bosa die wohl älteste auf Sardinien. Und, wie sollte es anders sein: Es ist auch eine Gründung der Phönizier und wurde später von den Puniern und Römern bewohnt. Damit aber sind die Parallelen erschöpft.

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Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Bis zu 270 km „lang“ und 145 km „breit“, sechsmal so groß wie Mallorca! Wer, wie manch einer sich das vorstellt, die Insel in einem Tag umrunden und „abhaken“ will, wird an seine Grenzen stoßen. Ganz abgesehen davon, dass es ein Jammer wäre, all die Sehenswürdigkeiten im Eilgang erledigen zu wollen.

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Die Sarden waren stets ein eigenbrötlerisches, freiheitsliebendes Volk. Schon in der Antike wehrten sie sich gegen die „Zivilisierung“ durch die Römer und befinden sich damit in allerbester Gesellschaft. Gern wird in diesem Zusammenhang von „Freiheitskämpfen“ geredet. So feiern die Deutschen bis heute den Sieg der Cherusker über die Römer, die Schweizer den über die Österreicher, die Amerikaner den über die Engländer. Die Franzosen bejubeln die Abschaffung des Feudalismus, die Deutschen die des Kommunismus. Gab es da wirklich immer Grund zum Feiern?

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Eigentlich war es nur Glück, dass Sardiniens natürliche Resourcen im Zuge der touristischen Entwicklung nicht, wie anderswo, durch  Investoren im „Dienst“ des Tourismus ausgebeutet wurden.

Als in 60-ziger Jahren Aga Khan per Zufall die Nordküste Sardiniens entdeckte und der Gemeinde Arzachena die Costa Smeralda „abschwatzte“, hatten skrupellose Geschäftemacher anderswo im Mittelmeer schon längst Fakten geschaffen, ehemals attraktive Strände mit Beton und Bettenburgen zugepflastert und damit unwiederbringlich geschädigt.

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Natürlich fallen mir zum Stichwort „Sardinien“ als allererstes „Strand, Sand, Meer“ ein. Ich weiß mich da in guter Gesellschaft; denn im „kollektiven Tourismusbewusstsein“ sind das die alles beherrschenden Attribute. Auch unsere Gäste bestätigen das, wenn sie nach Kofferauspacken und erstem Strandgang komplett begeistert „Wie in der Karibik!“ konstatieren. In der Tat: Sardiniens Strände sind atemberaubend schön! 

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Es muss ja nicht gerade die Villa von Berlusconi sein, aber ein kleiner schmucker Bungalow am Strand: Das wäre doch was! Wer es probieren will, erhält hier die wichtigsten Informationen.

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Als ich mir 1974 ein Haus in Budoni kaufte, stieß das bei meinen Freunden auf Unverständnis. Costa Smeralda und Porto Cervo, ja, das könne man sich vorstellen. Aber ein „Kaff“ wie Budoni???

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