Inside Sardinien

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Die Kirche im Hafen von Porto Cervo ist das Wahrzeichen der Costa Smeralda. Die Kirche wurde 1968 im neosardischen Stil gebaut und ist wie viele Gebäude an der Costa Smeralda auf Aha Khan zurückzuführen.

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Bleiben wir nach dem Besuch von Bosa auf den Pfaden der Geschichte! Die Ruinen von Nora – außerhalb der Stadt Pula gelegen – sind eine weitere Sehenswürdigkeit, die ich meinen Gästen gern empfehle.   Diese im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt ist zusammen mit Bosa die wohl älteste auf Sardinien. Und, wie sollte es anders sein: Es ist auch eine Gründung der Phönizier und wurde später von den Puniern und Römern bewohnt. Damit aber sind die Parallelen erschöpft.

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Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Bis zu 270 km „lang“ und 145 km „breit“, sechsmal so groß wie Mallorca! Wer, wie manch einer sich das vorstellt, die Insel in einem Tag umrunden und „abhaken“ will, wird an seine Grenzen stoßen. Ganz abgesehen davon, dass es ein Jammer wäre, all die Sehenswürdigkeiten im Eilgang erledigen zu wollen.

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Die Sarden waren stets ein eigenbrötlerisches, freiheitsliebendes Volk. Schon in der Antike wehrten sie sich gegen die „Zivilisierung“ durch die Römer und befinden sich damit in allerbester Gesellschaft. Gern wird in diesem Zusammenhang von „Freiheitskämpfen“ geredet. So feiern die Deutschen bis heute den Sieg der Cherusker über die Römer, die Schweizer den über die Österreicher, die Amerikaner den über die Engländer. Die Franzosen bejubeln die Abschaffung des Feudalismus, die Deutschen die des Kommunismus. Gab es da wirklich immer Grund zum Feiern?

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Eigentlich war es nur Glück, dass Sardiniens natürliche Resourcen im Zuge der touristischen Entwicklung nicht, wie anderswo, durch  Investoren im „Dienst“ des Tourismus ausgebeutet wurden.

Als in 60-ziger Jahren Aga Khan per Zufall die Nordküste Sardiniens entdeckte und der Gemeinde Arzachena die Costa Smeralda „abschwatzte“, hatten skrupellose Geschäftemacher anderswo im Mittelmeer schon längst Fakten geschaffen, ehemals attraktive Strände mit Beton und Bettenburgen zugepflastert und damit unwiederbringlich geschädigt.

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Natürlich fallen mir zum Stichwort „Sardinien“ als allererstes „Strand, Sand, Meer“ ein. Ich weiß mich da in guter Gesellschaft; denn im „kollektiven Tourismusbewusstsein“ sind das die alles beherrschenden Attribute. Auch unsere Gäste bestätigen das, wenn sie nach Kofferauspacken und erstem Strandgang komplett begeistert „Wie in der Karibik!“ konstatieren. In der Tat: Sardiniens Strände sind atemberaubend schön! 

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Es muss ja nicht gerade die Villa von Berlusconi sein, aber ein kleiner schmucker Bungalow am Strand: Das wäre doch was! Wer es probieren will, erhält hier die wichtigsten Informationen.

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Als ich mir 1974 ein Haus in Budoni kaufte, stieß das bei meinen Freunden auf Unverständnis. Costa Smeralda und Porto Cervo, ja, das könne man sich vorstellen. Aber ein „Kaff“ wie Budoni???

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Cagliari ist ganz anders als „mein“ Sardinien der Hirten und der unberührten Natur. Trotzdem fasziniert das Flair, das ich wie hier in nur wenigen Hafenstädten angetroffen habe. Neapel, Athen, Palermo und Marseille sind ähnlich, weil auch sie morgenländischen Charme verströmen. Aber alles der Reihe nach.

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Panoramasicht auf die Stadt Cagliari

Weil die Sahara nur 180 Kilometer entfernt ist, vermeide ich es, während der Sommermonate Südsardinien einen Besuch abzustatten. Ansonsten aber ist Cagliari für mich eine Pflichtveranstaltung; denn Sardiniens Hauptstadt ist ganz anders als „mein“ Sardinien der Hirten in ihren urwüchsigen Landschaften und dem unvergleichlich schönen Meer. An den Anfang dieses Berichtes über Cagliari aber stelle ich ein gerade beendetes Drama.

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