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Autor: Joachim Wassmann

Vom Seelenverkäufer zum Kreuzfahrer

Wer sich heutzutage nach Sardinien aufmacht, hat es gut: An den PC setzen, ein wenig googeln, und schwupp hat man die ganze Palette an Fliegern und Fähren auf dem Schirm! Dann bucht man locker und hat sein Ticket im Sack. Aber … das war schon einmal anders. Als ich in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts das erste Mal Sardinien ansteuerte, gab es überhaupt nur die staatliche Eisenbahnfähre „FS“, um zu verträglichen Preisen nach Sardinien zu gelangen.  Die „FS“ erfüllte den damals noch staatlichen Beförderungsauftrag und verschluckte ganze Züge und überladene LKWs in ihrem Bauch.  Ein lauter, unsympathischer, aber unumgänglicher...

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Ein Hoch auf Billigflieger & Co

Natürlich: Sardinien trennen eine Menge Wasser und viele Kilometer von unserer Heimat. Doch trotz aller Fahrtkosten ist der Urlaub im Sardafit-Ferienhaus normalerweise günstiger als Ferien an Nord- und Ostsee. Auch wenn Karin K. ein Haar in der Suppe der Billigflieger findet.

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Natur pur an Sardiniens Stränden – meine Geheimtipps

Die Umweltorganisation Legambiente veröffentlicht regelmäßig eine Studie zur Qualität der Badestrände in Italien. Unter den Top Ten befinden sich immer auch die sardischen Strände. Die Gemeinde Posada mit La Caletta und San Giovanni gehört regelmäßig dazu. In jedem Jahr vergibt die Umweltorganisation diese Auszeichnung in Zusammenarbeit mir dem „Touring Club Italiano“. Der TCI ist eine angesehene, öffentliche Institution für alle Themen rund um das Reisen in Italien. Veröffentlicht werden im „Guida Blu“ jährlich die schönsten und saubersten Strände ganz Italiens. Dabei werden nicht nur die Wasserqualität und damit ein hoher Standard in Umweltfragen bewertet, sondern auch attraktive kulturelle Angebote...

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Wilde Pferde, Strandausritte, Pferdefeste auf Sardinien

Wildpferde – nur eine Mär? Hartnäckig hält sich die Behauptung, auf Sardinien gäbe es noch Wildpferde. Wer danach googelt, findet auf vielen Portalen die Auskunft, dass es sich bei diesen Pferden um eine Hinterlassenschaft der Phönizier handelt. Die waren vor den Römern die Herren der Insel und agierten, wie wir im Geschichtsunterricht gelernt haben, als handel-treibende Seefahrer. Da gibt es Zweifel: Mit Ackerbau und Viehzucht hatten die aus dem heutigen Libanon kommenden Phönizier nichts im Sinn, und gleiches gilt auch für die Bewohner von Karthago. Ihre Handelspartner auf Sardinien waren arme, schlichte Hirten. Mir fällt es daher schwer zu...

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Wilder Spargel auf Sardinien! Unglaublich lecker und kostenlos!

Endlich wieder Spargelzeit! Auf Sardinien gibt es ihn umsonst. Kost nix, wirklich! Man muss ihn nur suchen und finden, und dafür gilt: Der frühe Vogel pickt den Wurm. Also dann, rasch an der nächsten Bar italienisch gefrühstückt, und dann raus in Gottes schöne, freie Natur! Die Suche verläuft typisch sardisch: Die besten Stellen sind die von meinem Ferienhaus ins Hinterland führenden Wege. Die sind von Brombeerbüschen gesäumt. Hier finde ich sie, die kleinen grünen Stängelchen, die sich im Schutz stacheliger Büsche den Weg zum Licht suchen: An der Spitze fünf bis fünfzehn essbare Zentimeter lang, nur etwas dicker als...

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